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Der 71. Europäischer Wettbewerb zum Thema "Europa (un)limited"

Insgesamt 32 SchülerInnen aus den Jg. 5, 7, 10 und 11 haben sich am diesjährigen Europäischen Wettbewerb in Form von Einzel- oder Gruppenarbeit beteiligt.
9 Anerkennungsurkunden wurden ausgestellt für diejenigen, die sehr knapp keinen Landespreis erhalten haben.

Stella Krause (Klasse 5c), Linnea Müller (Klasse 5d) und Femke Bartsch (5d) haben unter Anwendung diverser Techniken sogenannte europäische Fabelwesen gestaltet.
Durch das phantasiebetonte Arbeiten und die Kombination diverser Techniken setzten sie sich mit der Einhaltung und Überwindung von Grenzen in Europa auseinander.

Jannes Herklotz (Klasse 7d) hat ein dreidimensionales Fabelwesen in Form eines Steckobjektes gestaltet und dazu einen Mini-Film unter Einbindung von Tonaufnahmen gestaltet.
Er setzte sich mit dem Thema "Bildung für alle in Europa" auseinander.

Sarah Brandt, Janna Denker, Adele Klüßendorf und Lina Martin aus der Klasse 10D haben sich filmisch mit dem Thema "Das digitale Ich" beschäftigt.
Mit ihrem Beitrag veranschaulichen sie Gefahren, die mit dem Knüpfen von Kontakten via Internet verbunden sind.

Violetta Jaufmann (Jg. 11) hat ein Werbeplakat zum Thema "Smart Village" gestaltet. In ihrer Darstellung zeigt sie, welche Voraussetzungen gegeben sein sollten, damit das Dorfleben speziell für junge Menschen attraktiv ist/wird.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere sehr gelungene Wettbewerbsbeiträge, die teils auch im Schulgebäude ausgestellt sind:

Erfolg beim Wettbewerb "Junge Kunst für Hanau"

Ausstellung im Kulturforum Berlin

Die Veranstaltung „Junge Kunst für Hanau“ in Berlin, an der ich teilnahm, zielte darauf ab, an den tragischen, rassistisch motivierten Anschlag in Hanau im Februar 2020 zu gedenken, bei dem mehrere Menschen mit Migrationshintergrund ihr Leben verloren haben. Diese Veranstaltung wurde als eine Gedenkaktion konzipiert, um ein klares Zeichen gegen Rassismus und jegliche Form der Ausgrenzung zu setzen.

Am ersten Tag der Veranstaltung kamen ausgewählte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbes zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen und ein Programm von Vorträgen zu erleben. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörten Serpil Temiz Unvar, die durch die Bildungsinitiative Ferhat Unvar in Gedenken an ihren Sohn wirkt, Clemens Höxter, Karim El-Helaifi und Joachim Kießling, mit Henrik Szántó als Moderator. Diese Beiträge boten einen tiefen Einblick in die Ziele der Veranstaltung und stellten verschiedene Projekte vor, darunter die Veranstalter selber: die „Initiative kulturelle Integration“, die Initiative „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ und der Fachverband für Kunstpädagogik, die sich der Förderung von Kunst und Bildung als Mittel zur Überwindung von Rassismus und Förderung der Integration widmen.

Am darauffolgenden Tag führte das Programm die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Kulturforum Berlin, einem Ort des Austausches und der kulturellen Begegnung. Hier wurden die Teilnehmer aktiv in den Aufbau der Ausstellung involviert, was eine Gelegenheit bot, sich auf die bevorstehende Veranstaltung vorzubereiten und die dargebotenen Werke später den Gästen vorzustellen. Der Höhepunkt des Abends war die Ankunft von Claudia Roth, der Kulturstaatsministerin, was die Bedeutung der Veranstaltung unterstrich.
Die Ausstellung am Abend bot eine Plattform für Begegnungen und Gespräche zwischen den Anwesenden einschließlich zahlreicher Schülerinnen und Schüler. Diese Interaktionen ermöglichten einen spannenden Austausch über den Wert der Kunst als Medium der Reflexion und des Widerstands gegen Ungerechtigkeiten aller Formen.

„Junge Kunst für Hanau“ stand nicht nur im Zeichen der Erinnerung und des Gedenkens sondern auch im Zeichen der aktiven Auseinandersetzung mit Themen wie Rassismus, Integration und kulturelle Vielfalt. Die Veranstaltung verdeutlichte das Potenzial der Kunst, als kritischer Kommentar zu gesellschaftlichen Missständen zu fungieren und gleichzeitig einen Raum für Dialog und Verständigung zu bieten. Durch die gemeinsamen Erfahrungen und den Austausch unterschiedlicher Perspektiven trug die Veranstaltung dazu bei, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit kontinuierlicher Anstrengungen im Kampf gegen Ausgrenzung und für eine inklusive Gesellschaft zu schärfen.

Zeinab Chehadi, Jg. 12

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